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Krankenkassen-Beitragssatz sinkt auf 14,9 Prozent


Wer selten zum Arzt geht, kann über 1.000 Euro im Jahr sparen

 

Bis 11 Euro im Monat sparen Arbeitnehmer ab Juli 2009 bei der Krankenkasse. Grund
dafür ist die Absenkung des einheitlichen Beitragssatzes von 15,5 auf 14,9 Prozent. Für
Arbeitnehmer sinkt der Beitragsanteil von 8,2 Prozent ihres Einkommens auf 7,9 Prozent.
Der Arbeitgeberanteil sinkt von 7,3 auf 7 Prozent.
 
Versicherte können noch viel mehr sparen, wenn sie die neuen Möglichkeiten des
Gesundheitssystems nutzen. Die Kombination von Wahltarifen und Bonusprogrammen
ermöglicht hohe Einsparungen. Beim Spitzenreiter IKK gesund plus ist eine Rückerstattung
von 1.050 Euro jährlich möglich.  
 
Zu den Sparmöglichkeiten gehört erstens der Abschluss eines Wahltarifs mit
Selbstbeteiligung: Hier verpflichtet sich der Versicherte, einen Teil der Behandlungskosten
selbst zu übernehmen. Dafür erhält er eine Prämie bis 600 Euro von seiner Krankenkasse.
Zweitens kann ein Wahltarif mit „Prämie bei Leistungsfreiheit“ abgeschlossen werden.
Dieser beinhaltet kein Risiko. Wenn der Versicherte ein Jahr lang nicht zum Arzt geht,
kann er ebenfalls bis zu 600 Euro zurück erhalten. Die dritte Sparmöglichkeit sind
Bonusprogramme. Hier können Versicherte bis 300 Euro „verdienen“, wenn sie etwas für
ihre Gesundheit tun. 
 
Interessenten sollten allerdings auf Fallstricke achten. Wir warnen vor dem vorschnellen Abschluss von Wahltarifen. Denn damit bindet sich der Versicherte für drei Jahre an die Kasse. Bei Wahltarifen entfällt auch das  Sonderkündigungsrecht, falls eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt. Angesichts der Finanzprobleme bei einigen kleinen Kassen sollten Verbraucher genau prüfen, bei wem sie sich versichern.

 

Die besten Spartarife der Krankenkassen

 
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